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Guten Traum, Tagträumer...
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Tränen
Sitze am Fenster, schau in die dunkle Nacht, wo Donner, Blitz und Regen erwacht. Wo der Regen meine Träne widerspiegelt, mein Herz vor dir verriegelt. Ich wünsch' du könntest jede Träne sehn, wünsch', daß jede Träne dir Schmerz zufügt, denn jede einzelne hast du verursacht.
Sehnsucht
Danke für die schönen Stunden, die mit dir mir war'n vergönnt. Glücklich kann sich jene schätzen, die dein Herz ihr eigen nennt. Deine Lippen durft' ich kosten, meinen Blick in deinen bohr'n. An dem wundervollen Abend, den das Schicksal auserkor'n. Leidenschaftliches Verlangen, du und ich, allein zu zweit. Doch den Hunger ganz zu stillen war es nicht die rechte Zeit. Ach wie gerne würd ich spüren deine Hand in meinem Haar. Ach wie gerne würd ich wissen, daß dies nicht das Ende war. Ach wie gerne würd ich fühlen deine warme Haut an meiner. In dem süßen Traume lebend, trennen kann und wird uns keiner. Atmen möcht ich deinen Atem, atmen möchte ich deinen Duft. Wenn mein Herz, mein ganzer Körper, alles in mir nach dir ruft. Doch früh schlug uns're Abschiedsstunde. Wie gern gäb ich dich nicht mehr her. Drum vernimm nun diese Kunde: Ich vermiß dich wirklich sehr! Sarah Razak (*1975), Nachdenkerin
Zugfahrt
Manchmal ist das Leben wie eine Zugfahrt: Du schaust aus dem Fenster, möchtest den Duft der Wälder aufnehmen, die Blumen pflücken, die an dir vorbei fliegen. Doch du sitzt im Zug.
Wenn du so fühlst, solltest du an der nächsten Haltestelle aussteigen, auch wenn deine Fahrkarte auf ein anderes Ziel lautet.
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