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Das Leben ist schön

Eigentlich kann man Gefühle nicht beschreiben, finde ich. Versuchen will ich es doch. Weil ich so dankbar bin für mein Leben, meine Freunde, jeden Tag, den ich erleben kann. Dass das Leben so unendlich viel Wert ist, sehe ich immer wieder an Tagen wie den letzten Samstag, der von Anfang bis Ende perfekt war.

Wir waren am Wochenende mal wieder nicht zu Hause, sondern bei Stefan und Caro in Ettenheim. Da die beiden in der Nähe vom Europapark wohnen, nutzten wir das Wetter und machten uns auf zu einem Funtag. Noch etwas müde und unausgeschlafen (wegen zwei kleinen Katzen, die meinten, morgens um sechs auf meinem Gesicht rumtanzen zu müssen) und aufgeregt und hibbelig zugleich (wegen Aussicht auf den Silverstar und Adrenalin pur) kamen wir im Park an. Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber die Atmosphäre, die in so einem Freizeitpark herrscht, ist gigantisch. Zuerst der Weg vom Parkplatz zum Eingang, auf dem überall gespannte und glückliche Kindergesichter zu sehen sind, untermalt von der Musik, den Gerüchen, den Geräuschen des Parks. Sobald ich das Eingangstor sehe, bin ich auf einmal selber wieder Kind und will mit jeder Bahn fahren und alles machen, was man dort machen kann und zwar jetzt und alles gleichzeitig!
Nach diversen Fahrgeschäften, Anstehschlangen, Freizeitpark-Snacks und Magenbrot (meine neue und heißgeliebte Entdeckung hier unten) war es auch schon wieder halb acht, die Füße brannten, die Beine taten weh, der Kreislauf wollte auch nicht mehr so, überall Druckstellen von den Sicherheitssitzen der diversen Achterbahnen, naja, ich war müde und kaputt, aber sooooooo glücklich und entspannt.
Zum Abschluß haben wir noch eines dieser Nostalgiefotos machen lassen und an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die nette Frau nebst Assistentin, die sich solche Mühe gegeben haben und mit einer Engelgeduld die Fotos gemacht haben. Das Ergebnis könnt ihr bewundern, wenn Markus das Bild eingescannt hat.

Auf dem Weg nach Hause haben wir uns dann noch schnell zu einer netten Grillsession entschlossen, also fix noch zum Einkaufen und dann aber ins traute Heim zum Essen fassen.
Gesättigt und zufrieden machten wir hinterher ein kleines Lagerfeuer, setzten uns drumherum und, kitschig aber schön, holte Simon seine Gitarre raus und spielte. Auch Siad (schreibt man das so??? Ich weiß es nicht!) ließ sich nicht lumpen und holte seine E-Gitarre raus und stimmte mit ein. Was soll ich sagen? Scheiß auf Eric Clapton, scheiß auf Andy McKee...was Siad da losgelassen hat, war so schön, so stimmungsvoll....ich kann es nicht beschreiben. Wie ich schon sagte, Gefühle lassen sich nicht beschreiben und Siad und Simon haben mit ihrer Musik eindeutig Gefühle erzeugt. Es war die ganze Atmosphäre, die so frei war...das Lagerfeuer, wir drumherum, mal sangen wir mit, mal ließen wir die beiden alleine singen, Siad mit seiner rauhen, traurigen Stimme, Simon leise und eigen...es war einfach nur wundervoll und wenn man sich einen Augenblick zum Verweilen aussuchen könnte, ich würd mir diesen raussuchen. Wir waren so friedlich und wenn Bob Ross Geist irgendwo unterwegs war, dann hat er sich sicher zu uns gesellt an diesem Abend.
Was soll ich sagen? Kitschig oder nicht, für manche vielleicht unverständlich, für die, die mit geschlossen Augen und Ohren durch die Welt gehen, die sich mit Christina Aquilera oder den Onkelz zufrieden geben, die agressiv gegnüber anderen sind, die die kleinen Dingen nicht sehen, die nur das schlechte wahrnehmen, die grau und abgestumpft sind, die jeden Tag über zu wenig Geld, zu hohe Steuern, zu lange Arbeitszeiten, zu langsame Autos jammern, die die permanent unzufrieden sind mit sich und der Welt, die mögen das nicht nachempfinden können, was ich in diesem Moment empfunden habe. Einfach nur Frieden und vollkommenes Glück. Wie kann ich da mein Leben nicht lieben? Ich wünschte, ein jeder derer, die täglich über Leben und Tod, Krieg und Frieden, Glück und Unglück entscheiden, wären an jenem Abend dabei gewesen. Die Welt wäre vielleicht ein besserer und friedlicherer Ort.

Naiv? Ja. Kümmert mich das? Nein.

Wenn jeder nur mit sich eins ist und lernt, den anderen zu akzeptieren und zu lieben, kann das dann schlecht sein? Ein bißchen mehr Idealismus würde den meisten ganz gut tun denke ich.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen perfekten Tag erleben durfte, mit Markus an meiner Seite und denen, die ich meine Freunde nennen darf. Schade nur, dass Sabrina und Stephie so weit weg sind. Aber dafür ist jedes Wiedersehen umso schöner.

Diesmal war mein Eintrag vielleicht nicht so lustig geschrieben wie sonst, aber ich musste einfach meine Gefühle mitteilen und vielleicht habe ich es ja geschafft, eine kleine Botschaft zu vermitteln. Wenn nicht, dann vielleicht beim nächsten Mal. Ich geb nicht auf.
Danke an Simon für sein Halleluja von Jeff Buckley, danke an Siad für seine unglaubliche Stimme mit der er mich so sehr berührt hat, danke an Stefan und Caro für ein weiteres Wochenende Gastfreundschaft, Spaß und Glück, danke an Markus, das du für immer an meiner Seite weilen wirst, danke an das Leben, für die kleinen Momente, die ich nie vergessen werde und die mir Stoff für Enkelanekdoten geben.

Danke und Frieden an die ganze Welt.

Anna


P.S: Gebt euch Bob Ross, er macht euch fertig. Auf YouTube ist eine ganze Menge über ihn zu finden.

2.7.07 11:22
 


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