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Haie waren unser kleinstes Problem - oder die Kunst, bei Windstärke 9 nicht zu kotzen

Ahoi ihr jämmerlichen Landratten!

Habe euch ja von meinem Segelurlaub berichtet. Bin auch heil wieder angekommen, aber uiuiuiuiu! Das war ja was, sach ich euch. Am ersten Tag, Kojen begutachtet, für recht klein befunden, aber egal, ich mags sowieso eher kuschelig. Klamotten an Bord gebracht und dann einfach nur genossen. Dabei festgestellt, dass ich nicht seekrank bin. Gut, wir lagen noch im Hafen, aber wer wird denn hier kleinlich sein wollen? Naaa? Na also.
Am zweiten Tag dann vom Festland bei schönstem Segelwetter rüber an Elbas Küste und auch das war richtig klasse. Wir haben an der Reling auf den Fendern gesessen, ab und an mit den runterbaumelnden Fißspitzen das Wasser berührt und es war sooooo blau, das habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Ich konnte gar nicht weggucken vor lauter Blauigkeit. Allerdings war es dann auch dieses Blau, was mich bei meinem ersten Sprung vom Bootsrand ins Wasser an den weißen Hai denken lies, denn unter Wasser mit geöffneten Augen wird das Wasser nicht mehr nur einfach blau, sondern auch irgendwie bedrohlich. Ich glaube, so schnell ist noch niemand wieder an Bord geklettert. Ich war schon beinahe wieder trocken, als ich draußen war. Unheimlich dieses.
Zweite Nacht also in irgendeinem Hafen verbracht.
Am nächsten Morgen, Scchiff schwankte schon ein wenig, aber wenn Skipper sagt, wir segeln raus, dann segeln wir raus.
Nach zweieinhalb Stunden Extremschaukelei, Dieselgeruch in der Nase und kotzenden Mitreisenden neben mir musste auch ich mir noch mal alles durch den Kopf gehen lassen und deshalb kann ich euch leider nicht sagen, worin die Kunst des Nichtkotzens bei Beaufort 9 besteht.
Um den Kap kamen wir nicht rum, also umgedreht und wieder zurück, Fock war mittlerweile leider gerissen, also Motor an, war eh besser bei dem Sturm. Mit Schwimmweste ausgerüstet und schlafend, merkte ich zum Glück nichts vom Rest des Unwetters.
Am nächsten Tag der gleiche Spaß, diesmal noch ein paar höhere Wellen, warum auch nicht, sind ja nicht zum Vergnügen hier. Also, alles was morgens reinging, kam Nachmittags auch wieder raus, wo kommen denn die Zwiebeln her? Und warum sind sie nicht verdaut???
4 Stunden Motor an, wieder extremer Wind, aber die Mühen haben sich gelohnt. Die restlichen Tage war das Wetter göttlich, wir hatten Vollmond, schwammen und schnorchelten in Badebuchten, waren jeden Tag woanders, sahen einen Schwertfisch springen, habe Fische gefüttert, waren jeden Tag woanders essen, haben uns amüsiert, viel gelacht, viel genossen und vor allen Dingen: Ich habe eine Grenzerfarung gemacht. Und ich bin der Meinung, dass so etwas auch dazugehört. Das erlebt nicht jeder, oder? Ich gebe zu, ich hatte zwischendurch arges Muffensausen, aber mein Markus war ja bei mir und uns wird nichts passieren, denn wir sind vom Glück geküsst.
Alles in Allem ein toller, spannender, unterhaltsamer Urlaub, ich hätte noch zwei Wochen drangehängt. Und noch was:
GLOBULI AN DIE MACHT!

Legt euch hin und macht was draus!

Denne eure Piratenbraut!
12.6.07 11:40


Lesen!!

Buchtipp, Buchtipp, Buchtipp, Buchtipp, Buchtipp, Buchtipp, Buchtipp......

Jonatham Safran Foer
-Extrem laut und unglaublich nah-

Oskar Matzerat meets Holden Caulfield
Das reicht eigentlich schon, um das Buch zu beschreiben, denn eigentlich muss man es selber lesen. Nur soviel:

Der 9-jährige Oskar, ein kluger, naseweiser Junge, verliert seinen Vater am 11. September. Es wird eine Odysee zum Erwachsensein beschrieben, wie es sie nie vorher gab. Traurig, rührend (echt, mit Heulen und so) und paradoxerweise richtig lustig. Das Buch hat mich umgehauen. Habe es förmlich verschlungen und wollte einfach nur mehr! Werde mich jetzt an seinen ersten Roman ranmachen -Alles ist erleuchtet- Mal gespannt, ob mich das auch so umhaut.

Also, lesen Leute, lesen. Es ist das beste Buch, dass ich seit Jahren (!!!!!!!!!!!!!!!!!) gelesen habe. Ganz ehrlich.

Viel Spaß und haltet Taschentücher bereit!
14.6.07 11:47





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