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Zwei Mittzwanziger auf dem Weg in die Pubertät

.....Donnerstag, 13.7.2006, 08.00 Uhr....
Anna bei der Arbeit. "Oh gott, es ist erst 08.00. Wie soll ich die Zeit bis heute Abend nur überstehen?"
Anna um 9.00 Uhr. "Oh, mein, Gott, es ist erst 9.00 Uhr. Ich kann es nicht aushalten!"
Anna um - richtig- 10.00 Uhr. " Meine Fresse erst 10.00. Ist die Uhr kaputt?" *erst mal handy raussuch und draufschau* "Mist, Uhr geht."
Vormittag endlich vorbei. Nachmittag.
Anna um 16.00. (Kollegen schon angenervt von leicht pubertierender Anna im Konzert-Wahn) "Es ist erst 16.00 Uhr! *gibber* Es wird NIE später. Ich dreh noch durch!!"
(zur Erklärung: Anna wartet so sehnsüchtig auf den Feierabend, weil es danach gleich ab zu Robbie nach Hamburg geht, der zwar erst am Freitag spielt, aber man weiß ja nie, Stau und so...)
Anna um 18.50, zehn Minuten vor Feierabend, von einem Bein aufs andere hüpfend, schon keine Nägel mehr an den Fingern, weil abgekaut. "Lalala, kann ich dir noch was helfen, soll ich ans Telefon, warte...ich mach schon...ich kann das...hupps, runtergefallen, ich wisch den Isopropylalcohol schon auf, lass doch, ich mach schon, mach schon...was?? Ich darf gehen? Bist du sicher? Ich meine, ich kann auch noch 10 minuten...nein? Na gut (extrem übertrieben zögernd), dann geh ich jetzt, wenn ihr meint, ihr kommt auch ohne mich....(die letzten Worte können die Kollegen schon nicht mehr hören, weil Anna schon fast in Elze angekommen ist, wegen 200 kmh durch Hildesheim)

Daheim, schnell Zahnbürste eingepackt, Schlafsack, Freund von Sabrina den Bulli aus dem Kreuz gelabbert. (Sabrina zu Freund: "Wenn wir deinen Bulli nicht bekommen, kannst du deine Cochones von der Straße aufsammeln, Freundchen!!" Überzeugendes Argumen, wie ich finde)
Einsteigen, komplette Take That und Robbie Sammlung in den 10000 fach CD-Wechsler gestopft, an Tanke gehalten, zu teure Snacks und zu teure Getränke kaufen, tanken, kreischen, losfahren.

In diesem Moment wäre ich gerne Brummi-Fahrer gewesen.
Man stelle sich das vor.
Zwei TOTAL durchgedrehte 24 /25 jährige junge Frauen, in einem Bulli mit Puschen so breit wie ein Faß und einem Röhren aus dem Arsch, als wär der Tiger höchstpersönlich darin eingesperrt, brausen mit 180 über die Autobahn, Robbie auf volle Pulle bis Anschlach aufgedreht, Bifi Roll in der einen, das gute Vittel in der anderen Hand, Sonnenbrille auf (ist zwar keine Sonne mehr, macht abba nüschte), mitgrölend, kreischend und rockend auf dem Weg nach Hamburg.
Was für ein Bild.

Endlich angekommen, Trabrennbahn auch schnell gefunden, in Seitenstraße geparkt, Flasch Wein aufgemacht, Tüte Chips dazu, ALLE Robbie-Poster auf dem provisorischen Bett ausgebreitet und losgeschwärmt.

....23.00 Uhr...
Anna und Sabrina sind viel zu aufgekratzt um schlafen zu können.
Also, raus aus dem Bulli und ab zur Trabrennbahn, nicht das man wirklich denkt, es laufe einem Robbie über den Weg....neeee, also so albern KREISCH!!! Ist das da, ist das da etwa...?? Quatsch! (verlegenes kichern) War nur so ein Fuzzi, sieht gar nicht aus wie Rob....obwohl, von weit wech...
Nach dem die beiden Chaoten das schätzungsweise 20 mal die Trabrennbahn rauf und runter gegangen sind, treffen sie ein paar Leute, die doch tatsächlich behaupten zu wissen, wo der Eingang ist, der sich morgen als erstes öffnet. Schnell hinterher, durch ein Tor und...DAS GIBT ES DOCH NICHT!
Da liegen doch da echt schon ca. 40 Leute mit Schlafsack und Zelt...was? Die sind teilweise seit Dienstag hier?? Mist, doch nicht die Ersten. Egal. Schnell überlegt, ob man Schlafsack holt und sich dazulegt...Idee verworfen, ab zum Bulli, noch ein paar Stunden schlafen...*schnarch*

....6.00Uhr...
Sabrina und Anna putzen sich die Zähne, winken den Leuten in den Bürogebäuden ringsum zu, quälen sich trockenes Fladenbrot mit ohne was runter, ein Schluck Capri-Sonne Orange mit 20 Kreislauftropfen hinterher, Rucksack gepackt und los geht es.
Angekommen, cool, erst ca. 100 Leute hier, wir haben gute Chancen....

Résumée:
Hätte ich gewußt, wie anstrengend es ist, ca. 9 Stunden auf den Einlass zu warten, sich dann halb tot treten zu lassen von einer Horde Weiber, die einer Elefantenherde in nichts nachsteht, sich zu freuen, das man direkt vor einem Wellenbrecher steht, dann festzustellen, das es erst drei ist und das Konzert erst in 3 1/2 Stunden losgeht, man beschissen sitzt, beschissen steht, das Bier teuer ist, das Essen ausgeht, man müde und quengelig ist, Ellenbogen in die Seite und an den Kopf bekommt, wegen Tinnitus hinterher zum Arzt muss und das alles nur, um einen Mann zu sehen, der ein wenig singt, ein wenig hüpft und auch noch ein verkackter Inselaffe ist......ich hätte es wieder getan.

ES WAR EINES DER SCHÖNSTEN, BESTEN UND INTENSIVSTEN ERLEBNISSE MEINES LEBENS.

Und für alle, die noch nicht die Ehre hatten, Mr. Robert Peter Williams live zu sehen: TUT ES!
Es lohnt sich. Bestimmt. Und hinterher sind alle Strapazen vergessen.
Danke Robbie, danke Sabrina.

Keep rockin´!

3.8.06 20:58





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