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Ich steh auf Berlin

Zwei entspannte Wochen Urlaub liegen hinter Basti und mir.
In der ersten Woche war rumgammeln angesagt (was bei uns heißt: Fernsehen, lesen, essen, fernsehen, essen, evtl. nochmal lesen, drei Fragezeichen hören, hin und wieder Sex, essen, schlafen). Das taten wir auch ausgiebig.
Bis ich wieder in meine altbekannte Mein-Leben-ist-so-schlecht-ich-will-was-erleben Phase fiel.
Heimlich setzte ich mich an den PC um eine Reise zu buchen. Irgendwo, scheißegal, vielleicht Ostsee? in Blick aus dem Fenster: Ja, Ostsee, scheint schließlich die Sonne.
Frohen Mutes stürzte ich mich in meine Anna-sucht-Zimmer-mit-grossem-Bett Suchaktion, als sich ein dunkler Schatten plötzlcih drohend vor die hinter mir hängende Lampe schob. Ich vernahm ein verzweifelt-genervtes: "Oh Baby, was MACHST du denn da??" Mein Plan war vereitelt! Aus mit Spontan-Urlaub alá Anna. Meine Urlaubs-Ideen sehen nämlich wie folgt aus:
Sachen packen, ins Auto setzen, zur Tanke brausen, Bifi Roll, Carazza, Eiskaffe, Dr. Pepper und Kippen kaufen, Ene-Mene-Muh mirt der Richtung des einzuschlagenden Weges spielen und losdüsen. Fenster runterdrehen, 80 Zigaretten rauchen, geile Musik hören(so laut es nur geht), mitsingen (so laut es nur geht), auf und ab hüpfen, Brummifahrern zuwinken, albern sein, irgendwo bleiben, wo es schön ist, Zelt aufschlagen (oder irgendein billiges Zimmer mieten), am Wasser sitzen, es ist warm, essen, süssen Wein trinken, ausspannen, vor lauter Glück weinen.

Bastis Urlaub sieht so aus:
Mindestens ein halbes Jahr vorher buchen. Möglichst ein Ferienhaus, weil man in einem Zimmer möglicherweise das Bad und die Küche mit Fremden teilen müssten, dementsprechend nicht ungeniert unter der Dusche singen und nach dem Mittag nicht den Teller ablecken kann (jedenfalls nicht, ohne mißbilligende Blicke von den Vermietern zu ernten). Fünf Tage vorher Wäsche waschen, dann Packliste schreiben (mit Hilfe des ADAC Urlaubsplaners), packen. Einen Tag vorher Batterien für Kamera /Fotodingens/ MP3_player aufladen, Ersatzbatterien aufladen, Ersatzbatterien für Ersatzbatterien aufladen. Am Abreise-Tag: Überall Stecker rausziehen, Wasser abdrehen (es könnte ja ein Roh platzen), Fenster im ganzen Haus schließen, einsteigen. Zur Tanke fahren, Reifendruck und Ölstand prüfen, tanken, Navi einschalten (natürlich mit hausnummer des entsprechenden Objekts, man will ja nichts dem Zufall überlassen), warten, bis Satelliten gefunden werden, losfahren. Musik dudelt im Hintergrund, im Auto BITTE nicht rauchen, Baby, du weißt doch, die Polster (!). Immer Autobahn, Hauptsache schnell ans Ziel...LANDSCHAFT?! Was für eine Landschaft?! Wie?? Landstraße, was´n das?! 120, 140, 160...alle überholen, nach zwei Stunden am Ziel. Ankommen, Auspacken, alles nach Plan erledigen.

Ich dachte, am besten wäre es, wenn wir einen Kompromiss schließen. Wir suchen gemeinsam das Reiseziel aus, BUCHEN meinetwegen im vorraus (*kotz*) und kommen entspannt an.
Was wir dann auch taten. Berlin sollte es sein, doch nicht Ostsee.
Nach Berlin wollten wir eh schon, wegen dem Aquarium und dem Zoo. Also, gesagt, getan, ein Haus fanden wir nicht, dafür ein Zimmer mit EIGENEM Bad und kleiner Küchenzeile. In zwei Tagen konnten wir anreisen, damit konnte sogar ich leben.
Gepackt haben wir dann sogar erst einen Abend vorher, dass hob bei Basti merklich den Blutdruck, aber er hat es überlebt. Nicht einmal die Zahnbürsten haben wir vergessen.

Drei Tage haben wir in Berlin verbracht. Am ersten Tag Zoo und Aquarium. Am zweiten den Rest.
In unserem Reiseführer gab es recht nützliche Tips, wie zum Beispiel : Potsdamer Platz an einem Tag, o.ä.
Mein erster Reisefürer wird heißen:
Berlin an einem Tag- oder wie Anna und Basti es schafften, beide glücklich aus dem Urlaub zu kommen.


In diesem Sinne,

Sonnige Tage und dünne Oberschenke für Alle!

Anna
4.5.06 20:52





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